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NOVELTIES


Baubeginn Bibliothek
Die Arbeiten an der von Barão-Hutter entworfenen Bibliothek in der Hauptpost SG haben begonnen.

Baubeginn Haus Huber
Ab 01.11.2013 wird das seit 2008 mit der Bauherrschaft entwickelte und sorgfältig ausgearbeitete Projekt realisiert.

Neue Anschrift
Barão-Hutter arbeitet ab 01.06.2013 in der Stadt St.Gallen. Unsere neue Anschrift lautet: Frongartenstrasse 11 / 9000 St.Gallen.

Landhofareal, 2.Preis
Das Areal in Mitten der Stadt Basel soll zu einem neu gestalteten, öffentlichen Raum werden. Der im Zuge des offenen Wettbewerbs erarbeitete Beitrag von Barão-Hutter und Vogt Landschaftsarchitekten wird mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Bäderquartier Baden, 1.Preis
Barão-Hutter / Vogt Landschaftsarchitekten / Porta gewinnen das Planerwahlverfahren zur Gestaltung des öffentlichen Raumes im historischen Bäderquartier von Baden

Spoken Words, 1.Preis
Barão-Hutter gewinnen den Wettbewerb für die Bibliothek im Hauptpostgebäude der Stadt St.Gallen

Vortrag des Ateliers
Barão-Hutter stellt am Dienstag 02.04.2013 ab 19:00 Uhr in der Universitat Internacional de Catalunya sechs Arbeiten vor. Gastgeber ist die Escola Tècnica Superior Arquitectura. Die Veranstaltung findet an der immaculada 22 in Barcelona statt.

Modus Operandi
Das Buch ist ab 01. Juli 2012 erhältlich.

Applications


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Applicazioni solo su carta.
Applications only on paper.
Bewerbungen nur in Papierform.
書面での申請のみ受け付けます。


IMPRINT


Für Konzept und Gestaltung zeigt sich Bänziger Hug verantwortlich. In enger Zusammenarbeit mit Peter Hutter und Ivo Mendes Barão Teixeira entstand dieses digitale Gewand.

www.baenziger-hug.com

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KONTAKT


Barão-Hutter GmbH
Frongartenstrasse 11
9000 St.Gallen

T  +41 71 222 40 80
M +41 79 950 81 86
info@ barao-hutter.com
www.barao-hutter.com

MWST-No.: CHE-241.256.851



AGRADECIMENTOS


T. Emerson & Crew, L. Allen, K. Dietsche,
M. Voelkle, K. Ritz, S. Jenal, D. Schmied,
D. Wagner, BH

Barão-Hutter.Atelier
for Architecture and Objects

 
 
Haus Huber
Arkadia
Strandbad Mythenquai
Haus am Kolinplatz
Blue notes in major scale
Troja, 2012
Krematorium, 2012
Landhofareal, 2013
Bibliothek Hauptpost, 2013
Städtebau Zürich, 2013 - 2014
Appenzellerhaus Halten, 2012
Bischofszell Stadtgraben, 2012
Wasserburg Bodensee, 2014

D Der Reisende sieht, wenn er ankommt, zwei Orte: einen aufrechten über dem See und einen umgekehrten, gespiegelten. Die Weite des Sees einerseits, das kraftvolle, historische Ensemble mit den dahinterliegenden Park- und Strassenräumen andererseits erzeugen als Gegenüber eine einprägsame Stimmung. Das im Jahres- und Tagesablauf sich ständig verändernde Seelicht sowie die mit den Winden herbeigetragenen Gerüche vermengen sich mit den Geräuschen der ufernahen, menschlichen Tätigkeiten. Ausgehend von diesen vielschichtigen Qualitäten entwerfen wir die baulichen Interventionen.

P O viajante, ao chegar, vê dois mundos: um imponete, vertical e outro idêntico na água reflectido. A imensidão do lago, a meia-ilha e o burgo histórico com o seu parque formam uma paisagem quase bucólica. Com corda, madeira, lodo, bóia, palafita, fibra de vidro, água, vento e erva-doce desenvolvemos as nossas intervenções.

Projecto para um quiosque e porto de recreio no lago de Constança

credit Fotografie: T. Walz, D-88131 Lindau

Wasserburg Bodensee
Wasserburg Bodensee
Wasserburg Bodensee

D Vom lautlosen Quellbecken über die wegbegleitende, schulterhohe Wasserrinne und den schattigen, teilüberwachsenen Weier zur fallenden Stufenrinne: Eine detaillierte Studie in Plan und Modell über die Gestaltung eines neuen Wasserlaufes im alten Stadtgraben von Bischofszell.

P Estudo para curso de água no antigo fosso da cidade de Bischofszell ao longo de jardim Barroco.

Stadtgraben Bischofszell
Stadtgraben Bischofszell
Stadtgraben Bischofszell

D Bestandesaufnahme und Umbauentwurf eines historischen Appenzellerhauses mit Webstube und Stall am Fusse einer weiten Halde.

Der Zugang zum Haus führt über ein vor Wind, Regen und Schnee geschütztes Holzlager. Darin die Präsenz und der Geruch von acht Ster mächtig aufgeschichteten Holzscheitern. Im Inneren steht mittig ein raumgrosser, raumhoher, steinerner Ofen. Darum herum und vom Sandstein gewärmt, formen sich die Räume unterschiedlicher Proportion, Belichtung und Intimität. Als einziger Raum unter dem Dach, für den Gast: Das Mondzimmer.

P Levantamento, projecto e inventarização de uma casa histórica na região de Appenzell, com sala de Tear e estábulo no sopé de uma colina. O acesso à casa faz-se ao acanto, protegido dos elementos, através de uma câmara murada que serve ao armazenamento e secagem da lenha. Ai recebem-se as visitas onde o odor a madeira inunda o espaço, depois das saudações feitas e já em peúgas atravessa-se uma segunda porta mais pequena. No coração da casa encontra-se um enorme forno em pedra de areia, típica da região, que ocupa toda uma divisão. Em torno deste corpo quente encostam-se diversos compartimentos em madeira de carvalho de diferente proporção, luz e intimidade. O banho frio toma-se contra a pedra quente e para as visitas a que se insiste a pernoitar, prepara-se o único espaço do sotão: o «quarto da Lua».

Appenzellerhaus Halten
Appenzellerhaus Halten
Appenzellerhaus Halten

D Fotografien, Texte, Skizzen, Zeichnungen sowie innere Vorstellungen, imaginierte Geschichten und Räume, die während dem Gang durch die Archive und die Orte entstehen, münden in städtebaulichen und landschaftsräumlichen Studien, letzthin unter anderem für die Stadt Zürich.

P Estorias imaginadas para lugares, tardes infindaveis em arquivos, entre mapas e planos, antigas fotografias, textos, desenhos e rascunhos que se transformam em análises e propostas de desenvolvimento paisagistico e urbanistico para e com a cidade de Zurique.

Städtebau Zürich
Städtebau Zürich

D Einbau einer öffentlichen Bibliothek im historischen Hauptpostgebäude am Bahnhofsplatz der Stadt St.Gallen. Zusammenführung von Beständen der Kantonsbibliothek Vadiana sowie der städtischen Freihandbibliothek.

P Instalação de uma Biblioteca Pública no antigo edifício dos Correios Centrais na praça da estação de St.Gallen. Fusão das existentes Biblioteca Cantonal Vadiana bem como a Biblioteca aberta da cidade sob o mesmo tecto.

Bibliothek Hauptpost
Bibliothek Hauptpost
Bibliothek Hauptpost
Bibliothek Hauptpost

D Ohne die unterschiedlichen Geometrien des Städtebaus, ohne die diversen Bereiche des Grünraums zu werten, zu gewichten, aufzugreifen, steht das Gebäude frei im weiten Hofraum. Auf Kreis und Sechseck basierend, nimmt es sich von der gebauten Umgebung aus. Es steht für sich.

Das kraftvolle, expressive Dach mit Überzügen birgt unter sich drei linsen- oder blattförmige Körper aus Metall, worin sämtliche Nutzungen organisiert sind: Ein gegen die Zufahrt orientierter Körper mit Toiletten, Garderoben, Küche, Anlieferung und Technik. Ein Körper - im Südwesten - mit Werkstätten und Spielräumen. Der dritte Körper - gegen Südosten - mit Administration und Lager als warmer Rücken für den Aussenbereich des Restaurants.

Die Körper funktionieren sowohl gegen Aussen, als auch gegen Innen. Zwischen den metallenen Körpern spannt sich ein grosszügiger, in drei unterschiedliche Parkräume orientierter, auf verschiedenste Arten nutzbarer Raum auf. Grosse Öffnungen, sowohl in den Aussenraum als auch zu den inneren Spielräumen tun sich darin auf: Ein geschützter, fliessender Raum mit differenziertem Tageslicht.

Als kollektives, gemeinschaftliches Gebäude offeriert es in robuster, direkter Art grosszügige offene und gedeckte Räume.

Wettbewerbsbeitrag von Barão-Hutter in Zusammenarbeit mit Vogt Landschaftsarchitekten.

P Da combinação da geometria de um circulo e de um hexágono se constrói o pavilhão, o centro social abstrai-se totalmente da sua envolvente como por si mesmo, dominando, hierarquizando e redefinindo o grande logradouro sem o implicar.

Uma estrela, uma expressiva cobertura de grande vão, sob esta três corpos metálicos como folhas. Os corpos com diversos serviços abrem-se tanto para o exterior como para o interior e entre estes abrange-se um amplo espaço multifuncional que se abre ao parque envolvente em três direcções através de grandes aberturas. Um espaço coberto de grandes proporções com reflexos que se alteram durante o dia e a noite, as diferentes estações, os anos.

Landhofareal I
Landhofareal II

D Die Grundidee des Entwurfes ist es, die klare stadträumliche Grenze zwischen Bebauung und offenem Landschaftsraum aufzunehmen und insbesondere die von Bäumen umstellte Leere des Baufeldes als zusammen-hängender Freiraum zu erhalten. Um die ausbalancierte, dreiflüglige Gebäudefigur des alten Krematoriums mit Kapelle und Urnenhallen zu erhalten und subtil zu erweitern, tritt der Neubau auf der oberen Ebene als eine langer, eingeschossiger Baukörper entlang der Topografie in Erscheinung.

Das eigentliche Krematorium profitiert vom direkten, intensiven Bezug zur Lichtung, zur Wiese, zum Feld. Über die geschwungene Treppe in der Falllinie – ausgebildet als „scala blanda“ – wird der Angehörige auf das Niveau der Abdankungs- und Kulträume geführt. Im Innern dieses Baukörpers wechselt der murale Gebäudeausdruck zu einem leichten, reflektierenden, offenen. Geschwungene Raumfiguren, zu Säulen gebundene Chromstahlrundstäbe und grosse Öffnungen erzeugen eine starke Atmosphäre.

Geborgenheit gegen den Hang, Offenheit und Aussen-raumbezug gegen die Weite des Parkraums. Durch das Grün gefiltertes, gestreutes und gefärbtes Nordlicht dringt ins geschützte Innere dieser Halle. Die Nordfassade unter dem weiten Dach ist eine schuppige Fläche aus Glas: Glasgeschindelt, reliefartig und grob wie Rinde.
Der Kultraum: Eine geschwungene Wand im Rücken, Freunde, Angehörige neben sich, nur in den Augenwinkeln sicht- und spürbar, schweift der Blick frei vom Feld über den Sarg zum Ofen und zurück. Niemanden unmittelbar vor sich, steht man nah zusammen und ist doch für sich allein. Dieses runde Stehen, dieses im richtigen Mass Beieinandersein, das Sich-Sehen ohne einander anzublicken, dieses konkave Abschiednehmen ist der formgebende Entwurfsgedanke. Daraus werden die Räume entwickelt, das soll die Architektur für die Trauernden leisten.

Wettbewerbsbeitrag von Barão-Hutter.Atelier in Zusammenarbeit mit Vogt Landschaftsarchitekten und Flückiger + Bosshard AG. Begleitet durch S. Jenal.

Krematorium I
Krematorium II
Krematorium III

D Die Alte Reithalle in Aarau wird zum Theaterhaus. Betritt man sie, wird das charakteristische Element des Entwurfes sichtbar: Drei präzise in die weite Dachkonstruktion gestellte, theatralisch über das Foyer fallende Tücher. Sie bilden die akustische Barriere zwischen den Sälen. Die Metallkörper unter den Textilien sind auf Seiten der Säle glänzig-matt. Die Weite der Halle klingt bei Räumung der Theaterinfrastruktur durch Reflexionen wieder an. Das Projekt Troja setzt auf einen schonenden Eingriff in der Halle und auf einen architektonisch und betrieblich angemessenen Servicetrakt auf der Nordseite. Dieser Neubau ersetzt einen Teil der bestehenden Stallungen. Allerdings stellt er eine formal stark verwandte Neuinterpretation der bestehenden Typologie, der bestehenden Volumetrie und des bestehenden Ausdrucks dar. Der Zwischen- und Aussenraum wird durchgängig belassen und neu bespielt. Einerseits wird in einer Art Werkgasse das Arbeiten rund um das Theater erlebbar. Andererseits bildet eine kleinere Platzfigur einen Aufenthaltsraum während den Pausen und bietet darüber hinaus die Möglichkeit für Aufführungen auf der offenen Probebühne. Theater in all seinen Formen in Aarau zu ermöglichen, ist das Ziel.

Wettbewerbsbeitrag von Barão-Hutter.Atelier in Zusammenarbeit mit Matthias Kolb, Gebäudetechnik, Alexander Rogalski, Statik, Thomas Imhof, Akustik und Arnim Halter, Theaterregisseur.

P O antigo Picadeiro na cidade de Aarau, tornar-se-á um Teatro. Entrando, deparamo-nos com o elemento principal deste projecto: Três lonas de feltro são montadas ostentosamente no meio do Picadeiro e sobre o Foyer, que deverão trabalhar como barreira acústica entre as duas Salas. Os corpos em metal debaixo destes tecidos trabalham por intermédio de ilusão óptica e são como autênticos espelhos que prolongam visualmente o espaço recuperando a antiga dimensão do Picadeiro. O Teatro ganha vida no antigo corpo: 20 pilares em betão carregam as novas travessas onde serão montadas Luz e Tom. As cavalariças serão restauradas, sendo previstos uma grande oficina, sala de provas e produção que se abrirão ao público entorno ao Teatro.

Credit: First Picture Amanda Camenisch; Location Fotostudio Schaffhausen

Troja IV
Troja I

D Das Museumsquartier soll zu einem grossen, öffentlichen Stadtgarten werden. Räumlich, indem seine Umfriedung entlang verborgener Wasserläufe gestärkt, die Übergänge in angrenzende Quartiere präziser formuliert sowie innere Schwellen reduziert oder geklärt werden. Atmosphärisch-gestalterisch indem sein Inneres durch gezielte Interventionen zusammengebunden wird: Der Garten als Ort der Erfrischung, der Bewegung sowie der Unterhaltung.

So sind mit dem Bau des Athletik-Zentrums beispielsweise neue Nutzungen und Aktivitäten in das Museumsquartier gekommen. Dieses Potenzial soll für den Stadtgarten genutzt werden: Das bestehende Jogging-Netz im Park wird mit einer Route ergänzt. Sie verbindet die unterschiedlichen Zonen im Innern des Stadtgartens und ist 2.6 km lang. Entlang dieser inneren Umfriedung werden Schwellen abgebaut, Barrieren und Umzäunungen verschwinden.

Oder: Kleinarchitekturen, welche Angebote und Überraschungen für das tägliche Leben in der Stadt bereit halten, begleiten den Fussgänger durch die Hauptstrassenräume und den Marktplatz von St.Gallen.

Diese Kette von Kleinbauten greift « Blue notes in major scale » auf und führt sie entlang der Museumstrasse weiter in das Quartier. Eine Perlenkette von Bauten entlang dem breiten Gehsteig: Litfassäule, Toilette, Aufgänge in Gartenpavillons, Skulpturen, elegante Kandelaber, eine hohe Klanginstallation zwischen Tonhalle und Stadttheater. Der Stadtgarten erhält so eine innere Verbindung, eine Art zusammenführende «Mittelrippe», vom «Spreitengrund» bis an die «Spreitenspitze».

Wettbewerbsbeitrag von Barão-Hutter.Atelier in Zusammenarbeit mit Oeplan GmbH, Landschaftsarchitektur, Hellraum GmbH, Lichtplanung. Begleitet durch V. Allen, Gärtnerin sowie S. Jenal, Urbanistin.

P O quarteirão dos Museus tornar-se-á um grande Jardim. Ao longo do seu contorno, definido pela linha de água que ainda flui mas sob a estrada, desenharam-se novos bebedouros para reforçar esta passagem.

Uma nova Atmosfera deverá dominar todo este quarteirão, através de pequenas e precisas intervenções: O Jardim como o lugar do movimento, do divertimento e da frescura.

Com a construção do Centro de Atletismo, no lugar das antigas cavalariças, novas actividades surgiram. Ás actuais linhas de Jogging será criada uma outra pelos limites do Jardim e do quarteirão com 2.6 km de comprimento, destruindo-se barreiras e abrindo-se novos troços.

Pequenas intervenções arquitectónicas são uma oferta e surpresa para o dia-a-dia, servindo o pedestre através da rua principal e do mercado de St.Gallen.
Este colar de intervenções que nasce na cidade histórica virá a desenvolver-se ao longo da Museumstrasse. Placares culturais, apoios sanitários, pequenos pavilhões, elegantes candelabros e uma instalação.máquina.escultura de som serão instalados entre o Teatro da Cidade e o Salão de Concertos.

Para este concurso o Atelier Barão-Hutter trabalhou em conjunto com a Oeplan GmbH, Arq.tos Paisagistas, Hellraum GmbH, técnicos de Luz, a jardineira V.Allen bem como a Urbanista S. Jenal.

Credit: Modellfotos; luxwerk, Zürich

Museumsquartier I
Museumsquartier II
Museumsquartier III

D Vier Fenster mit Blick in ein Tal und auf drei Bergmassive. Ein Wohnen in vier Himmelsrichtungen: Nach Süden, Westen, Norden und Osten.

P Uma casa com quatro janelões, quatro direcções, quatro pontos cardeais, três montanhas e um vale.

Haushuber I
Haushuber II
Haushuber III

D Das Projekt Arkadia ging als Sieger eines von Südkultur veranstalteten offenen Projektwettbewerbes im Sommer 2010 hervor. Mit Südmodul beabsichtigt Südkultur zusammen mit den Gemeinden der Regionen Sarganserland- Werdenberg und Obertoggenburch durch gezielte Interventionen im öffentlichen Raum Baukultur zu entwickeln. Gesucht wurden Vorschläge für einen Kulturzeiger und eine Bushaltestelle, welche modular aufgebaut sind und dementsprechend sowohl auf die unterschiedlichen Gegebenheiten der Standorte wie auch auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bauherrschaften reagieren können.

Wie in einer angedeuteten Arkade oder offenen Loggiafigur birgt und schützt die harte, gebogene Wand aus Stahl den vertikalen Raum. Der flüchtige, geborgene Moment an einer Strasse: Zum Warten, Lesen, Informieren, Betrachten der Landschaft, Sinnieren, Fahrradparkieren. Ein Raum, geformt aus einem einzigen Element.

Die äusserst robuste Wand ist auch die Fläche, um Notizen, Plakate, Ankündigungen und vielerlei mehr anzubringen. Der hohe Raum wird zum Ort der Nachrichten, Ideen und Ankündigungen, des kulturellen Austausches. Hart in der Materialität, weich in der Form des Raums und des Schattens auf dem Asphalt.

P ‚Uma placa metálica irrompe do pavimento e emerge à superfície, no seu ponto mais alto, curva e torna em direcção ao chão.‘

O projecto ‚Arkadia‘ foi a solução vencedora de um concurso organizado pela Südkultur no passado Verão de 2010, na Suíça. A Südkultur com a «Südmodul» pretende desenvolver uma cultura arquitectónica, juntamente com os municípios das regiões de Sargans, Werdenberg e Obertoggenburg, através de intervenções pontuais e públicas direccionadas a áreas não-urbanas, para todo o Cantão St.Gallen.

Para o concurso eram procuradas propostas para um suporte de publicidade não-estatal e para uso público, um suporte para bicicletas e uma paragem de autocarros de construção modular e de fácil instalação, podendo assim, reagir de forma adequada aos diversos locais e assim responder às diferentes necessidades dos donos-de-obra.

‚Arkadia‘ é dura na materialidade, suave na forma e precisa no lugar.

Tal como uma loggia ou arcada aberta, a robusta, curvada parede de aço conforma um novo espaço à beira - estrada: um local de espera, de notícias e conversas, um suporte para notificar, publicitar, anunciar, ler, informar, pensar e contemplar a paisagem. Quando instalada, esta grande «sala» conforma um lugar reconhecível e escultórico.

Uma única, singela parede de aço conforma o espaço: Tinindo pálida na sombra ou brilhando ao Sol, corroendo-se lentamente ou sazonalmente retocada a óleo de linhaça.

Arkadia I
Arkadia I
Arkadia I
Arkadia II
Arkadia I
Arkadia A

E The fine open structure stands on 42 pillars. Not disturbing the garden surface at all. Eight meter high, five meter wide, sixty meter long: Metal, Wood and Textil, no Glass. In Summer time a shady place, a light mechanism. During the winter months, a skeletal structure. Inside in the tallness, heavy bodies shift. Ropes, hoists, filigree theater work, a horizontal upper stage on the lake. Benches and tables under the spreading awnings are on platforms warden sliding out depending on the season and time of day, flanked by the pillars. ‘Spettacolo d‘Ottavia‘ is also related to a single shipyard and its lifting devices and moored boat hulls. A building that embodies the easiness of leisure time and the history of the place itself.

D Die feine, offene Struktur steht auf 42 Pfeilern. Nichts sonst berührt die Parkoberfläche. Acht Meter hoch, fünf Meter breit, sechzig Meter lang: Metall, Holz und Textil, kein Glas. Im Sommer ein schattiger Raum, eine leichte Maschinerie. Während den Wintermonaten ein feines Gerüst. Im Innern birgt es verschiedene, sich in die Höhe bewegende Körper. Seile, Flaschenzüge, filigranes Theaterwerk, eine horizontale Oberbühne am See. Sitzbänke und Tische unter den sich ausbreitenden Markisen stehen auf Plattformen, welche, je nach Jahres- und Tageszeit, zwischen der Grossstruktur nach aussen bewegt werden. «Spettacolo d‘Ottavia» ist auch mit einer einfachen Werft und ihren Hebevorrichtungen und festgebundenen Bootsrümpfen verwandt. Ein Gebäude, das sowohl von der Leichtigkeit der Freizeit als auch von der Geschichte als Ort der Arbeit am Wasser erzählt.

P A atilada estacaria eleva-se em 42 pilares, não molestando a extensão do Jardim. Oito metros de altura, cinco metros de largura, sessenta metros de comprimento: Metal, Madeira e Têxtil, ausência de Vidro. No Verão, um pálio, um retiro sombroso, um mecanismo célere. Durante o Inverno é mais uma árvore sem folhas. Dentro, entronizado, agitam-se corpos. Cordas, guinchos, como um teatro de marionetas, um palanque destacado apontado ao lago de Zurique. Quando chega o sol, desfraldam-se as marquises, desarticulam-se bancos e mesas guardadas sobre plataformas, desvelando-se de acordo com a hora do dia e o número de avindos. ‘Spettacolo d‘Ottavia‘ incorpora a linguagem própria da margem; um estaleiro, com os seus mecanismos de içamento, cascos de embarcações, velas. Um pavilhão que evoca a história do próprio local e a leveza de um dia de férias.

Mythenquai I
Mythenquai II
Mythenquai III

D Das Haus erreicht man auf zweierlei Weise: Von der Strasse oder über den Hof. Das Gebäude präsentiert sich unterschiedlich, je nachdem, ob man von der Strasse oder vom Hof zu ihm kommt. Und die Bewohnerin, der Koch, die Gäste des Restaurants, die Dame hinter der Bar, die Gesellschaft im Saal, der Liebhaber: Alle benutzen sie das Haus auf ihre Art. Auf einem derartigen Verständnis von Stadtarchitektur baut dieser Entwurf auf.

Der Hof, im Gegensatz zum Stadtraum, ist geschützt, schattig, still. In ihm steht, zwischen Hagedornbäumen, eine feine, filigrane Struktur. Darin und darüber, über dem Astwerk und den Gästen des Restaurants oder der Gesellschaft des Saals, der Raum der Bewohner mit ihren abendlichen Gästen, seinen zusammenhängenden Terrassen, vertikal verbundenen Gemeinschaftsküchen und Loggien, seinem Aufgang über die Dächer der Stadt, Volieren, an gespannten Seilen aufgehängten Lichtern, im Wind bewegt.

The blue hour Heller Klang von Frauenschuhabsätzen auf Pflasterstein, sich in der Dunkelheit balzende Pfaue an der Aussentheke, Wassergeräusche, Stimmen auf den Terrassen darüber, Geruch aus Küchen, Seelicht auf dem Dach, Gesang der Nachtigall.

Kolinplatz I
Kolinplatz II

Haus Huber

Arkadia

Strandbad Mythenquai

Haus am Kolinplatz

Blue notes in major scale

Troja

Krematorium

Landhofareal

Bibliothek Hauptpost

Städtebau Zürich

Haus Halten

Stadtgraben Bischofszell

Wasserburg Bodensee